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Die Geschichte von Stefan Görres – und warum ein Handyfoto plötzlich Kunst werden kann

kl

4. Sept. 2026

Die Welt von TEDDA ARTS


 

 

Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch Ihren Alltag.

Sie sehen eine Hauswand. Ein Fenster. Einen Schatten. Eine Spiegelung auf einer Pfütze. Vielleicht etwas, an dem Sie hundertmal vorbeigegangen sind.

 

Sie ziehen Ihr Handy aus der Tasche und machen ein Foto.

 

Für die meisten von uns ist die Sache damit erledigt.

 

Für Stefan Görres beginnt sie genau an diesem Punkt

.

Görres kommt ursprünglich nicht aus einer klassischen Künstlerbiografie. Er wurde in Ahrweiler geboren, studierte Sozialwissenschaften und arbeitete viele Jahre als Wissenschaftler und Professor an der Universität Bremen. Schon früh beschäftigte er sich mit der Frage, wie wir Wirklichkeit wahrnehmen und interpretieren.

 

Und irgendwann stellte sich daraus eine ziemlich spannende Frage:

Was passiert, wenn man unsere alltäglichen Bilder nicht einfach dokumentiert – sondern ihnen eine zweite Wirklichkeit gibt?

 

Genau hier beginnt TEDDA ARTS.

 

Das Handyfoto wird bei Stefan Görres nicht zum fertigen Bild, sondern zur Leinwand. Er bearbeitet die Aufnahme digital, verändert Farben, Strukturen und Formen, verfremdet das ursprüngliche Motiv – manchmal so stark, dass man am Ende kaum noch erkennen kann, was eigentlich fotografiert wurde. Aus einem Schnappschuss entsteht etwas, das wie Malerei wirkt, aber aus einem ganz anderen Ausgangspunkt kommt.

 

Und darin steckt für mich die eigentliche Geschichte von Stefan Görres:

Er sagt uns nicht einfach: „Schaut euch meine Bilder an.“

Er fordert uns vielmehr auf:

„Schaut noch einmal hin.“

 

Denn vielleicht ist die Welt gar nicht so eindeutig, wie wir glauben.

Eine Wand ist dann nicht mehr nur eine Wand. Eine Spiegelung ist nicht mehr nur eine Spiegelung. Ein gewöhnlicher Moment kann plötzlich zu einem Kunstwerk werden.

 

Das passt zu seinem Leitgedanken:

„Nichts ist mehr so, wie es war.“

 

Und vielleicht ist das die schönste Idee hinter TEDDA ARTS:

Kunst muss nicht irgendwo weit weg in einem Museum beginnen.

Sie kann mitten in unserem Alltag beginnen – in einem zufälligen Blick, einem Handyfoto und in dem Moment, in dem jemand entscheidet:

Ich schaue noch einmal hin.

Aus genau diesem Gedanken ist TEDDA ARTS entstanden – und Stefan Görres macht daraus eine Einladung an uns alle:

Vertraut nicht immer dem ersten Blick. Die Wirklichkeit hat vielleicht noch eine zweite Version.

 

Herzlich willkommen in der Welt von TEDDA ARTS und Stefan Görres.

 

 

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